Silikonharzfarbe
Wasserabweisend wie eine Dispersion und gleichzeitig diffusionsoffen wie eine mineralische Farbe. Geringe Verschmutzungsneigung, auf fast allen tragfähigen Untergründen einsetzbar – meist die erste Wahl bei Sanierungen.


Fassade
Eine gute Fassade ist Analyse, Untergrund, Reparatur, System und Farbe. Wir prüfen, bevor wir beschichten – und arbeiten so, dass das Ergebnis nicht nur am Abnahmetag schön ist, sondern 15 bis 25 Jahre hält.
Ablauf
Der häufigste Fehler beim Fassadenstreichen ist nicht die falsche Farbe – es ist die übersprungene Vorarbeit. Deshalb beginnt bei Hofbauer jede Fassade in Österreich und Bayern mit einer ehrlichen Untergrundanalyse vor Ort. Danach steht fest, welche Schritte wirklich nötig sind – und welche nicht.
Klopfprobe auf Hohlstellen, Wischprobe auf Kreidung, Blick auf Risse, Feuchtigkeit, Algen, alte Beschichtungen und das Saugverhalten des Putzes. Dazu Himmelsrichtung, Bewitterung, Sockel, Fensteranschlüsse und Holzbauteile.
Staub, Kreidung, lose Bestandteile und biologische Beläge kommen runter – per Hochdruck und, wo nötig, mit fachgerechter algizider Vorbehandlung. Ohne saubere Fläche hält keine Beschichtung. Das Video zeigt genau diesen Schritt auf einer echten Baustelle.
Lose Stellen entfernen, Risse öffnen und füllen, Putzausbrüche strukturgleich nachspachteln, bei Bewegungsrissen mit Armierungsgewebe arbeiten. Ziel: Die Reparatur sieht man nachher nicht.
Je nach System Tiefgrund, Silikatgrundierung oder Haftgrund. Die Grundierung regelt Saugverhalten und Haftung – sie entscheidet mit, wie gleichmäßig und langlebig der Anstrich wird.
Zwischen- und Schlussanstrich im passenden Farbsystem, saubere Faschen, Kanten, Sockel und Anschlüsse. Das Gerüst planen wir bei Bedarf mit einem vertrauten Partner ein. Im Video: Faschenarbeit von Hand – Präzision, die man nicht spritzen kann.
Farbsysteme
Die meistgestellte Frage vor jedem Fassadenanstrich – und die ehrliche Antwort lautet: Es kommt auf den Untergrund an. Jedes System hat seine Stärken. Wir empfehlen nach der Analyse das System, das technisch passt, und begründen die Wahl nachvollziehbar.
Wasserabweisend wie eine Dispersion und gleichzeitig diffusionsoffen wie eine mineralische Farbe. Geringe Verschmutzungsneigung, auf fast allen tragfähigen Untergründen einsetzbar – meist die erste Wahl bei Sanierungen.
Verkieselt mit mineralischem Untergrund, extrem diffusionsoffen und durch ihre Alkalität von Natur aus algen- und pilzhemmend. Ideal auf Kalk- und Kalkzementputzen, im Altbau und bei denkmalnahen Objekten.
Acryl- bzw. Dispersionsfarben sind elastisch, farbtonstark und wirtschaftlich. Gut auf bestehenden, tragfähigen Dispersionsanstrichen – aber weniger diffusionsoffen und daher nicht für jeden Untergrund die richtige Wahl.
Bestand, Saugverhalten, Feuchtebelastung und Altbeschichtung entscheiden. Silikat hält nicht auf alten Dispersionsschichten, Dispersion sperrt offene mineralische Putze. Deshalb: erst analysieren, dann festlegen.
Referenzen
Vom Einfamilienhaus über die Hofstelle bis zum Feuerwehrhaus: Die Bilder zeigen echte Projekte – fertige Flächen genauso wie eingerüstete Baustellen und Details der Putzstruktur. Klick auf ein Bild für die Großansicht.
FAQ
Direkte Antworten aus der Praxis – für die Beratung, für Google und für alle, die vor der Entscheidung stehen.
Das entscheidet der Untergrund, nicht der Katalog. Silikonharz ist der Allrounder bei Sanierungen, Silikat die erste Wahl auf mineralischen Putzen und im Altbau, Dispersion passt auf tragfähige alte Dispersionsanstriche. Wir legen das System nach der Untergrundanalyse fest und begründen die Wahl.
Das hängt von Fläche, Gerüst, Zustand, Reinigung, Rissen, Nachspachtelarbeiten, Grundierung und Farbsystem ab. Ein seriöser Preis entsteht bei der Besichtigung mit klarer Leistungsbeschreibung – nicht über einen Pauschalpreis pro Quadratmeter aus dem Internet.
Hochwertige Systeme halten je nach Bewitterung 15 bis 25 Jahre. Die Wetterseite altert schneller als die geschützte Seite. Wer Algen und Haarrisse früh behandeln lässt, verschiebt die große Sanierung um Jahre.
Nur wenn der Altanstrich tragfähig ist. Kreidet die Fläche, blättert sie ab oder sitzt Feuchtigkeit im Putz, hält der neue Anstrich nicht länger als der alte. Deshalb prüfen wir Haftung, Kreidung und Hohlstellen vor jedem Angebot.
Algen sind Bewuchs, kein Schmutz. Sie müssen gereinigt und fachgerecht algizid vorbehandelt werden, sonst wachsen sie durch die neue Beschichtung wieder durch. Danach zählen Lage, Feuchtebelastung, Dachüberstände und das passende System.
Weil Schmutz, Kreidung und lose Partikel die Haftung stören. Die Reinigung ist kein Nebenschritt, sondern die Grundlage dafür, dass die Beschichtung ihre volle Lebensdauer erreicht.
Haarrisse werden gefüllt und überarbeitet, Putzausbrüche strukturgleich nachgespachtelt, Bewegungsrisse brauchen Armierungsgewebe oder rissüberbrückende Systeme. Einfach überstreichen hält nicht – der Riss zeichnet sich nach dem ersten Winter wieder ab.
Trockene, milde Tage zwischen etwa 5 und 25 Grad – ohne Frost, Dauerregen oder pralle Sonne auf der frischen Fläche. In der Praxis heißt das: Frühjahr bis Herbst, mit Blick aufs Wetterfenster.
Je nach Zustand, Fläche und Wetter meist ein bis zwei Wochen – inklusive Reinigung, Reparaturen, Trocknungszeiten und zwei Beschichtungen. Fixe Termine besprechen wir bei der Besichtigung.
Ja. Wenn ein Gerüst nötig ist, planen wir es über einen vertrauten Partner ein und stimmen die Termine ab – ein Ansprechpartner für die ganze Baustelle.
Kontakt
Schick ein Foto der Fassade oder frag direkt einen Termin an. Danach klären wir Zustand, Aufbau, Gerüst und das richtige Farbsystem.
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